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January 2000 - German PDF Print E-mail


The International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis
Volume 48, Number 1 - January 2000 - German

 

Hypnotisierbarkeit und die Anwendung von traditioneller Dhami-Jhankri Heilkunde in Nepal
Amitava Biswas, Donna See, Manuela M. Kogon und David Spiegel.

Zusammenfassung: Diese Studie untersucht die Rolle von hypnotischer Ansprechbarkeit in der Praxis eines Dhami-Jhankri, eines traditionellen Heilkundigen in Nepal. Die hypnotische FŠhigkeit von 248 mŠnnlichen Patienten wurde in einer allopathischen (westlichen) Klinik, einer ayurvedischen (Ÿberlieferte hinduistische Heilkunde) Klinik, und in der Praxis eines Dhami-Jhankri gemessen. Hypnotisierbarkeit wurde durch das Hypnose-Induktionsprofil (HIP) bewertet. Die Induktionsresultate des HIP waren bei den Patienten des Dhami-Jhankri bedeutend hšher als sowohl bei den ayurvedischen wie bei den allopathischen Patienten. Und Patienten, die zum Dhami-Jhankri zurŸckkamen, waren in hšherem Ma§e hypnotisierbar als diejenigen, die zum ersten Mal zu ihm kamen. Au§erdem stand die Zufriedenheit mit der Behandlung, die die Patienten des Dhami-Jhankri berichteten, in positiver Korrelation zu den HIP-Resultaten. Die Autoren schlie§en daraus, dass hypnotische PhŠnomene, wie sie im Westen gemessen werden, eine wichtige Komponente der Behandlung im Osten sein kšnnten.

 

KardiovaskulŠre ReaktivitŠt bei Hypnose und hypnotische SuggestibilitŠt: Drei Untersuchungen zur VariabilitŠt der Herzfrequenz
William J. Ray, David Sabsevitz, Vilfredo De Pascalis, Karen Quigley, Deane Aikins und Melissa Tubbs

In dieser Studie wurde in drei getrennten Untersuchungen die Beziehung zwischen Hypnose-SuggestibilitŠt und kardiovaskulŠren Ma§en, insbesondere von parasympathetischer AktivitŠt, erforscht. In diesen Untersuchungen gab es an der anfŠnglichen Baseline bei den hoch- bzw. niedrigsuggestiblen Vpn. in Bezug auf Herzfrequenz und VariabilitŠt der Herzfrequenz keine Unterschiede. In der ersten Untersuchung waren au§erdem experimentelle Aufgaben daraufhin angelegt, unterschiedliche sympathetische und parasympathetische Herzreaktionen hervorzurufen. Es zeigte sich dabei jedoch keine Interaktion mit Hypnose-SuggestibilitŠt. Insgesamt deuten diese 3 Untersuchungen an, dass Hypnose-SuggestibilitŠt als solche nicht mit den parasympathetischen Aspekten von Baseline-HerztŠtigkeit oder mit deren VariabilitŠt in Zusammenhang steht. Und die Hypnose-Induktion als solche hat die parasympathetische AktivitŠt bei hoch- und niedrigsuggestiblen Vpn. nicht in unterschiedlicher Weise beeinflusst.

 

Schwierigkeitsgrad der Suggestion als mšglicher Einflu§faktor auf die Beziehung zwischen Absorption und SuggestibilitŠt: Eine neue Spektralzerlegung
Irving Kisch, Leonard S. Milling, und Cheryl Burgess

Zusammenfassung: Ma§e von Hypnose-SuggestibilitŠt und Absorption wurden 146 Probanden in Form von von verschiedenen Experimenten administriert. Eine Spektralzerlegung wurde durchgefŸhrt, indem die Schwierigkeit der einzelnen hypnotischen Suggestionen mit der Grš§e der Assoziation zwischen Suggestionen und Absorption korreliert wurde. Im Gegensatz zum Zwei-Komponenten-Modell, war die Absorption mit dem Bestehen von schwierigen Suggestionen nicht hšher korreliert als mit dem Bestehen von leichteren Suggestionen. Das wurde durch eine Meta-Analyse von dieser und anderen Spektralzerlegungen bestŠtigt. Au§erdem zeigten Kreuzvergleiche zwischen den Untersuchungen, dass die Grš§e der Assoziation zwischen Absorption und einzelnen Suggestionen hšchst variabel, und dass demzufolge das Zwei-Komponenten-Modell sehr schwer zu testen ist. Diese Ergebnisse deuten daraufhin, dass abweichende Ergebnisse in frŸheren Spektralzerlegungen eventuell auf geringe ReliabilitŠt von Assoziationen mit einzelnen Skalen-Elementen und auf die relativ geringe Anzahl von einzelnen Skalen-Elementen, die die diesen Analysen zugrunde liegenden unaufbereiteten Daten ausmachen, zurŸckzufŸhren sind.

 

Italienische Normen der Harvard Gruppenskala fŸr Hypnose-SuggestibilitŠt, Form A
Vilfredo De Pascalis, Paolo Tusso, und Francesco S. Manucci

Zusammenfassung: Normen fŸr eine italienische †bersetzung der Harvard Gruppenskala fŸr Hypnose-SuggestibilitŠt, Form A (HGSHS:A) von Shor & E. Orne (1962) werden prŠsentiert. Vpn. aus dem Zeitraum von 1986 bis 1989 wurden in einer Stichprobe von 376 Probanden (297 Frauen und 79 MŠnner) zusammengefasst. In Bezug auf Punktzahlverteilung, Schwierigkeit der Elemente und VerlŠsslichkeit stimmten die Normativstatistiken im allgemeinen mit frŸheren Normativstudien Ÿberein. Frauen zeigten bei SuggestibilitŠt und bei der Anzahl von bestandenen Elementen bedeutend hšhere Resultate als MŠnner. Die ReliabilitŠtsresultate der italienischen Adaption der HGSHS:A waren dieselben wie die einer frŸheren dŠnischen Stichprobe und hšher als eine deutsche Stichprobe, jedoch niedriger als die der australischen, kanadischen und ursprŸnglichen amerikanischen Stichprobe. Diese Ergebnisse deuten an, dass die italienische Version der HGSHS:A ein wirksames Werkzeug fŸr anfŠngliche †berprŸfung der Hypnotisierbarkeit in einem italienischen Kontext ist.

 
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