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July 1999 - German PDF Print E-mail


The International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis
Volume 47, Number 3 - July 1999 - German

 

Aufmerksamkeitsressourcen bei hypnotischer Reaktion
Irving Kirsch, Cheryl A. Burgess, und Wayne Braffman

Zusammenfassung: Die Theorien der hypnotischen Reaktion unterscheiden sich in der den Aufmerksamkeits-Prozessen zugewiesenen Rolle. Von Neodissoziation, dissoziierter Kontrolle, Reaktion-Sets und Ironic-Process-Theorie abgeleitete Vorhersagen wurden getestet, indem hoch-suggestiblen Probanden und niedrig-suggestiblen Simulanten Suggestionen mit bw. ohne kognitive Ladung administriert wurden. In †bereinstimmung mit den Vorhersagen der Reaktion-Set-Theorie von Kirsch und Lynn (1997) behinderte kognitive Ladung die Reaktion auf ideomotorische und kognitive Suggestionen, aber nicht die Reaktion auf Challenge-Suggestionen. Die Wirkung der kognitiven Ladung auf suggerierte Amnesie hing davon ab, welche Kriterien verwendet wurden,um diese Reaktion zu bestimmen. Eine kognitive Ladung verminderte zwar die Erinnerung fŸr den Amnesietest, sie verminderte sie jedoch in einem noch stŠrkeren Ma§ fŸr die Erinnerungstests, bevor Amnesie suggeriert wurde und nachdem diese Suggestion gelšscht wurde. Diese Befunde belegen, da§ sowohl zur Erinnerung als auch zur VerdrŠngung der Erinnerung eine Aufmerksamkeits-Anstrengung notwendig ist. Bei niedriger kognitiver Ladung wŠhrend der suggerierten Amnesie zeigten die Simulanten weniger Erinnerung als die nicht-simulierenden Vpn., und sie berichteten geringere subjektive Reaktionen auf ideomotorische und Challenge-Suggestionen.

 

Hypnotische und posthypnotische Suggestion: Suche nach einer Bedeutung in den Kommunikationen des Hypnotherapeuten
Amanda J. Barnier und Kevin M. McConkey

Zusammenfassung: Hoch-hypnotisierbaren VPn. wurde vor, wŠhrend und nach Hypnose eine Frage gestellt, und vor, wŠhrend und nach der Hypnose wurden sie angewiesen, bei dieser Frage ihr OhrlŠppchen zu reiben. Das Experiment kontrastierte also eine Frage, die eine verbale Reaktion erforderte, mit einer Suggestion, die nur manchmal eine verhaltensmŠ§ige Reaktion erforderte. Die Vpn. tendierten mit grš§erer Wahrscheinlichkeit zu einer verhaltensmŠ§igen Reaktion, wenn die Frage mit der Suggestion assoziiert war, aber mit grš§erer Wahrscheinlichkeit zu einer verbalen Reaktion, wenn es sich bei der Frage um eine soziale Interaktion handelte; au§erdem verschob sich die Wahrscheinlichkeit einer verhaltensmŠ§igen und/oder verbalen Reaktion der Vpn. bei den Tests, wenn sich die Botschaft des Hypnotherapeuten verŠnderte. Die Resultate heben das Bestreben der Vpn. hervor, die Kommunikationen des Hypnotherapeuten zu interpretieren, und im Kontext dieser Kommunikationen AmbiguitŠt auf solche Weise zu lšsen , da§ es ihr hypnotisches Verhalten und ihre hypnotische Erfahrung unterstŸtzt.

 

Die kreative Verwendung unerwarteter Reaktionen in der Hypnose-Therapie von Patienten mit Konversionsneurosen.
Franny C. Moene und Kees A. L. Hoogduin

In einer frŸheren empirischen Untersuchung Ÿber die Verwendung von Hypnose in einem umfassenden Behandlungsprogramm von 85 an motorischen Konversionssymptomen leidenden Patienten wurde von den Therapeuten berichtet, da§ 16 Patienten wŠhrend der Hypnose ungewšhnliche und unerwartete Reaktionen zeigten. Dieser Artikel fasst die Literatur Ÿber nichtintendierte PhŠnomene wŠhrend der Hypnose zusammen und behandelt Fallbeispiele, die in einer Studie Ÿber Konversionshysterie genannt werden. Der Artikel beleuchtet diese FŠlle und ihre Behandlung mit 6 klinischen Vignetten und folgert, da§ Ÿberraschende oder ungewšhnliche Reaktionen auf Hypnose bei dieser Art von FŠllen dem Patienten eine Gelegenheit bieten, die eigenen Symptome besser zu verstehen und die Kontrolle darŸber zu steigern.

 

Finnische Normen der Harvard Gruppenskala der Hypnose-SuggestibilitŠt, Form A
Sakari P. I. Kallio und Mikko J. Ihamuotila

Zusammenfassung: Finnische Normen der Harvard Gruppenskala der Hypnose-SuggestibilitŠt, Form A (HGSHS:A) von Shor und Orne (1962) werden untersucht. Die Stichprobe von 285 Teilnehmern bestand aus 3 Gruppen (N=3D 129, N=3D 116, und N=3D 40), die 1996 und 1997 getestet wurden. Diese Stichprobe wird verglichen mit der normativen Stichprobe von Harvard-Studenten (amerikanische Stichprobe), mit einer australischen Stichprobe, und mit 3 Ÿbersetzten Versionen; den dŠnischen, deutschen und spanischen Adaptionen von HGSHS:A. Im Vergleich mit dem Referenzergebnis erzielte in der finnischen Stichprobe in Item 2 (Augen schlie§en), 11 (posthypnotische Suggestion) und 12 (Amnesie) ein hoher Prozentsatz das Ergebnis ÔbestandenÕ, jedoch stimmten die finnischen Normativstatistiken im allgemeinen mit diesen Index -Studien Ÿberein.

 

Die Harvard Gruppenskala der Hypnose-SuggestibilitŠt und verwandte Instrumente: individuelle Administration und Gruppenadministration
Frank Angelini, V. K. Kumar und Louis Chandler

Zusammenfassung: Die folgenden Skalen wurden individuell oder in Gruppen administriert: die Harvard Gruppenskala der Hypnose-SuggestibilitŠt (Form :A), TellegenÕs Absorption Scale (TAS), Dissociative Experiences Scale (DES), und Phenomenology of Consciousness Inventory (PCI). Achtzig StudienanfŠnger aus einem "EinfŸhrungskurs in die Psychologie" wurden randomisiert in zwei Gruppen zu je 40 Studenten individuell bzw. unter Gruppenbedingungen getestet.Unter den beiden Administrationsbedingungen zeigte sich zwar ein unterschiedlicher Trend in bezug darauf, wie schwierig es war, Elemente auf der Skala zu bestehen, aber es deuten eine Vielzahl von Resultaten (descriptive characteristics, reliability, validity) auf die €hnlichkeit von verhaltensmŠ§igen und subjektiven Hypnose-Reaktionen unter beiden Administrationsbedingungen hin. Die TAS-, DES- und PCI-Tests erzielten Šhnliche Ergebnisse fŸr die beiden Administrationsbedingungen.

 
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