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January 2007 - German PDF Print E-mail

 

The International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis
Volume 55, Number 1 - January 2007 - German

 

Hypnotisierbarkeit und somatische Beschwerden: Ein geschlechtsspezifisches Phänomen
Jarred W. Younger, Gina C. Rossetti, Jeffrey J. Borckardt, Arthur R. Smith, Anthony F. Tasso und Michael R. Nash

Zusammenfassung:  Der Zusammenhang zwischen Hypnotisierbarkeit und somatischer Erkrankung wurde bei 45 College-Studierenden bestimmt. Einige Wochen nach dem Absolvieren der Waterloo-Stanford Gruppenskala (Form C, WSGC), vervollständigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Checkliste zu körperlichen Beschwerden und Fragebögen bezüglich psychischer Probleme. Die Resultate ergaben eine positive Korrelation zwischen Hypnotisierbarkeit und körperlicher Erkrankung. Dieser Zusammenhang war bei Frauen stärker ausgeprägt. Entgegen dem quadratischen Modell, wie es von Wickramasekera vorgeschlagen wurde, wiesen die vorliegenden Daten einen linearen Zusammenhang zwischen Hypnotisierbarkeit und somatischen Beschwerden auf. Weitere Analysen zeigten, dass somatische Beschwerden mit Halluzinations- und Vorstellungsitems zusammenhingen. Dies er Befund deckt sich mit dem perzeptuell-kognitiven Faktor wie er von Woody, Barnier und McConkeys Faktorenanalyse der Stanford Hypnotic Susceptibility Scale, Form C, identifiziert wurde. Die Ergebnisse stellen damit Behauptungen in Frage, denen zufolge hohe Hypnotisierbarkeit eine adaptive, gesundheitsförderliche Eigenschaft darstellt.

 

Fraktalanalyse des EEG unter Hypnose und Zusammenhänge mit Hypnotisierbarkeit
Jun-Seok Lee, David Spiegel, Sae-Byul Kim, Jang-Han Lee, Sun-Il Kim, Byung-Hwan Yang, Joon-Ho Choi, Yong-Chul Kho und Jung-Hyun Nam

Zusammenfassung: Fraktalanalyse wurde eingesetzt, um Verläufe des EEG unter Hypnose zu untersuchen. Bei den Teilnehmern handelte es sich um 19 ambulante Psychiatriepatienten. Hypnotisierbarkeit wurde mit dem Hypnotic Induction Profile (HIP) gemessen. 54 EEG-Datensätze wurden mithilfe der Detrended Fluctuation Analysis-Methode (DFA), einer etablierten Technik der Fraktalanalyse, untersucht. Die Scaling-Exponenten, die Ergebniskoeffizienten dieser Fraktalanalyse, sind während der Hypnosebedingung in Richtung weißen Rauschens reduziert, wodurch sich die Hypnosebedingung vom Wachzustand abgrenzt. Des weiteren waren die Verminderungen der Koeffizienten innerhalb spezifischer kortikaler Areale (F2, C4 und O1,2), die mit Augenbewegungen und Aufmerksamkeit in Verbindung gebracht werden, mit dem Augenrollzeichen assoziiert. Schließlich kann festgestellt werden, dass mithilfe der Fraktalanalyse elektrophysiologische Korrelationen des hypnotischen Einflusses auf cerebrale Aktivität ermittelt werden können.

 

Hypnosetiefe und Reaktion auf hypnotische Suggestion unter standardisierten Bedingungen und während fMRT-Messungen
David A. Oakley, Quinton Deeley und Peter W. Halligan

Zusammenfassung: Hypnose ist ein möglicherweise sehr wertvolles kognitives Instrument für bildgebende Studien. Allerdings existiert Besorgnis darüber, dass insbesondere bei Magnetresonanztomographie-Messungen hypnotische Vorgänge beeinträchtigt werden könnten. Messungen der hypnotischen Tiefe und Ansprechbarkeit auf Suggestionen wurden im Rahmen einer standardisierten Prozedur erhoben, welche allen Vorgaben der funktionellen Magnetresonanztomographie-Messungen gerecht wurde. Tests außerhalb des Scanners wiesen zuverlässige und stabile Veränderungen der subjektiven Hypnosetiefe auf. Es gab keine Folgeeffekte nachdem die Hypnose beendet worden war. Vergleiche innerhalb einzelner Versuchspersonen zeigten, dass Größe und Art dieser Veränderungen sowie das Ausmaß der Ansprechbarkeit auf hypnotische Suggestionen von der fMRT-Umgebung nicht erkennbar beeinträchtigt wurden. Daraus wird geschlossen, dass Hypnose als eigenständiges und zuverlässiges kognitives Instrument im Rahmen von fMRT -Bildgebungsstudien eingesetzt werden kann.

 

Eine spanische Version der Barber Suggestibilitätsskala für die puertoricanische Bevölkerung
Lara Guzmán-Hosta, Alfonso Martínez-Taboas und  José Rodríguez-Gómez

Zusammenfassung: Derzeit existieren in Puerto Rico keine zuverlässigen und validen Instrumente zur Messung der hypnotischen Ansprechbarkeit. Die am weitesten verbreiteten Skalen sind nicht wissenschaftlich übersetzt und mit Puerto-Rikanern abgeglichen worden. Im Rahmen der vorliegenden Studie wurde die Barber Suggestibilitätsskala (BSS) mithilfe der Rückübersetzungstechnik sowie von Dezentralisierung übersetzt und abgeglichen. Die übersetzte BSS (die ESB) wurde einzeln mit 85 puertorikanischen College-Studierenden durchgeführt. Zwischen den Mittelwerten der vorliegenden Stichprobe der ESB und der Stichprobe aus dem Jahr 1965 der BSS gab es keine signifikanten Unterschiede. Beide Stichproben wiesen eine ähnliche Verteilung der Werte auf. Die interne Konsistenz der ESB erwies sich als angemessen, es gab signifikante Korrelationen zwischen den Skalenitems und den Gesamtscores. Die Autoren schließen daraus, dass es sich bei der ESB um ein vollwertiges Instrument zur Erfassung hypnotischer Reaktionen für die puertorikanische Bevölkerung handelt.

 

Die Effektivität von Hypnose bei der Reduktion von leichter essentieller Hypertonie: Eine 1-Jahr-Folgestudie
Marie-Claire Gay

Zusammenfassung: Diese Studie untersucht die Effektivität von Hypnose bei der Reduktion von leichter essentieller Hypertonie. 30 Teilnehmer wurden zufällig zu einer Hypnose- (standardisierte achtstündige Hypnose-Einzel-Behandlung) oder einer Kontrollgruppe (keine Behandlung) zugewiesen. Die Ergebnisse zeigen, dass Hypnosebehandlung sowohl kurzfristig, aber auch mittel- und langfristig zu einer Blutdruckreduktion führt. Wir fanden keinen Zusammenhang zwischen der Durchführung von Selbsthypnose und der Entwicklung des Blutdrucks oder zwischen Angst, Persönlichkeitsfaktoren und den therapeutischen Ergebnissen. Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen für die psychologische Behandlung von Hypertonie werden diskutiert.

 

Hypnotisierbarkeit, Verhalten, Einstellungen und Sorgen bezüglich des Essens: Eine Literaturübersicht
Susan Hutchinson-Phillips, Kathryn Gow und Graham Jamieson

Zusammenfassung: Die vorhandene Literatur legt den Schluss nahe, dass Aspekte von Hypnotisierbarkeit bei der Entstehung und Aufrechterhaltung selbstbezwingenden Essverhaltens eine Rolle spielen könnten. Allerdings wird die Interpretation der publizierten Forschungsergebnisse dadurch erschwert, dass Instrumente verwendet wurden, welche verschiedenartige oder bestenfalls ähnliche Facetten der zugrunde liegenden Konstrukte messen. In diesem Artikel werden Zusammenhänge zwischen Gewicht, Figur, Beschäftigung mit Diätmaßnahmen, Hypnotisierbarkeit, Dissoziationsvermögen und Phantasieneigung berichtet. Folgerungen bezüglich einer zentralen Rolle von Hypnose bei der Behandlung von Verhaltensweisen, Einstellungen sowie Sorgen bezüglich des Essens werden diskutiert.

 

Eine spanische Version der Barber Suggestibilitätsskala für die puertoricanische Bevölkerung
Lara Guzmán-Hosta, Alfonso Martínez-Taboas und  José Rodríguez-Gómez

Zusammenfassung: Derzeit existieren in Puerto Rico keine zuverlässigen und validen Instrumente zur Messung der hypnotischen Ansprechbarkeit. Die am weitesten verbreiteten Skalen sind nicht wissenschaftlich übersetzt und mit Puerto-Rikanern abgeglichen worden. Im Rahmen der vorliegenden Studie wurde die Barber Suggestibilitätsskala (BSS) mithilfe der Rückübersetzungstechnik sowie von Dezentralisierung übersetzt und abgeglichen. Die übersetzte BSS (die ESB) wurde einzeln mit 85 puertorikanischen College-Studierenden durchgeführt. Zwischen den Mittelwerten der vorliegenden Stichprobe der ESB und der Stichprobe aus dem Jahr 1965 der BSS gab es keine signifikanten Unterschiede. Beide Stichproben wiesen eine ähnliche Verteilung der Werte auf. Die interne Konsistenz der ESB erwies sich als angemessen, es gab signifikante Korrelationen zwischen den Skalenitems und den Gesamtscores. Die Autoren schließen daraus, dass es sich bei der ESB um ein vollwertiges Instrument zur Erfassung hypnotischer Reaktionen für die puertorikanische Bevölkerung handelt.

 
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