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The International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis Volume 57, Number 1 - January 2009 - German Hypnotische Illusionen und klinische Delusionen: Ein hypnotisches Paradigma zur Untersuchungen von Misidentifikationsdelusionen Rochelle E. Cox und Amanda J. Barnier Zusammenfassung: In zwei Experimenten wurde ein hypnotisches Analogon von Misidentifikationsdelusionen eingesetzt und deren Auswirkung auf autobiographische Gedächtnisinhalte untersucht. In Experiment 1 erhielten (zur Etablierung des Paradigmas) hoch und gering hypnotisierbare Teilnehmer eine Suggestion, eine der eigenen Person ähnliche oder unähnliche Person zu sein. In Experiment 2 (Ziel: das Paradigma weiter zu testen und autobiographisches Gedächtnis zu untersuchen) erhielten hochsuggestible Teilnehmer die Suggestion, ein gleichgeschlechtliches Geschwister darzustellen. Mittels zweier Aufgaben wurde die temporäre Delusion untersucht und die Teilnehmer wurden gebeten, autobiographische Erinnerungen zu generieren. Für gut hypnotisierbare Teilnehmer waren die suggerierten Misidentifikationsdelusionen überzeugen und hielten der Überprüfung stand. Während dieser temporären Delusionen erzeugten die Teilnehmer spezifische autobiographische Erinnerungen welche früher erlebten Ereignisse aus der Perspektive der suggerierten Identität widerspiegelten. Diese Befunde heben die Einsatzmöglichkeiten von Hypnose für das Verständnis und die Untersuchung von Delusionen des autobiographischen Gedächtnisses hervor. Hypnotisches Erleben steht in Zusammenhang mit emotionaler Ansteckung ETZEL CARDEÑA, DEVIN B. TERHUNE, ANGELICA LÖÖF UND SANDRA BURATTI Zusammenfassung. Die Autoren untersuchten in 2 Studien ob emotionale Ansteckung, die Neigung Emotionen anderer zu imitieren und zu erleben, mit behavioralen und experientiellen Indizes der Hypnosefähigkeit in Zusammenhang steht und ob dieser Zusammenhang vom Kontext der Hypnoseadministration beeinflusst wird. In Studie 1 wurden behaviorale und subjektive Messgrößen der Hypnosefähigkeit und der emotionalen Ansteckbarkeit innerhalb desselben Kontexts erhoben. In Studie 2 kamen andere Maße von Hypnose und hypnotischer Tiefe zum Einsatz. Emotionale Ansteckbarkeit wurde davon unabhängig in Rahmen eines nichthypnotischen Kontexts gemessen. Emotionale Ansteckbarkeit korrelierte mit behavioralen und experientiellen Indizes der Hypnosefähigkeit aus Studie 1, aber nicht mit experientiellen Indizes aus Studie 2. Die Autoren interpretieren diese Befunde als Hinweis darauf, dass eins einen positiven Zusammenhang zwischen emotionaler Ansteckbarkeit und experientiellen Merkmalen der Hypnosefähigkeit gibt. Darüber hinaus wird die bedeutende Rolle der Affektivität für die hypnotische Ansprechbarkeit betont. Therapeutische Auflösung von Ärger: Helen Watkins stille Abreaktion und nachfolgende SARAH Y. KRAKAUER Zusammenfassung: Dieser Artikel enthält eine Übersicht über Helen Watkins (1980) „stille Abreaktion“-Technik zur Auflösung von Ärger und über daraus abgeleitete Ansätze. Die Diskussion von Watkins ursprünglichem Artikel beinhaltet ihren eigenen Ansatz, 2 klinische Anwendungsbeispiele, und ihre Ermutigung zu weiteren Entwicklungen. Zur Diskussion der Weiterentwicklungen anderer werden ein Fall von dissoziativer Identitätsstörung, eine Kurzbehandlung eines Schmerzsyndroms und eine stationäre Behandlung eines suizidalen depressiven Überlebenden eines sexuellen Gewaltverbrechens. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Watkins Arbeit und den Modifikationen werden besprochen. Neue Fallberichte aus der Praxis der Autorin verdeutlichen weitere Ansätze, wobei die Rolle der Auflösung von Ärger bei der Lösung dissoziativer Abwehrmechanismen und bei der inneren Fragmentation dissoziativer Klienten im Vordergrund steht. Um den klinischen Nutzen dieses Artikels zu gewährleisten, werden wortgetreue Passagen aus den Fallillustrationen von Watkins, den 3 Weiterentwicklungen und dem neuen Fallmaterial wiedergegeben. Positiver Affekt, negativer Affekt und negative Effekte während eines phänomenologischen hypnotischen Erhebung bei einer Gruppe mit Substanzabusus RONALD J. PEKALA, V. K. KUMAR, RONALD L. MAURER, SR., NANCY ELLIOTT-CARTER, EDWARD MOON UND KAREN MULLEN Zusammenfassung: Positiver und negativer Affekt während einer hypnotischen „Phenomenology of Consciousness“ – Untersuchung (PCI-HAP) wurden mithilfe verschiedener Variablen für eine Gruppe von Drogen- und Alkoholpatienten prädiziert. Die Ergebnisse wurden an einer zweiten, kleineren Stichprobe gegenvalidiert. Sie deuten darauf hin, dass – obwohl negativer Affekt berichtet wurden – die PCI-HAP eher positiven als negativen Affekt hervorrief. Positiver Affekt stand in Bezug zur Lebendigkeit eines suggerierten hypnotischen Traums, ebenso wie zur Hypnosetiefe. Diese Befunde wurden bei der Kreuzvalidierung repliziert. Obwohl negativer Affekt mit der Werten der dissoziativen Erlebnisskala und dem Einschlafen korrelierte, wurden diese Befunde an der zweiten Stichprobe nicht mehr beobachtet. Schwache und vorübergehende Effekte (z.B. Kopfschmerz) wurden von ca. 10% der Teilnehmer aus der zweiten Stichprobe berichtet. Die Implikationen der Befunde werden diskutiert. EEG Korrelate von Virtuelle-Realitäts-Hypnose DAVID WHITE, JOSEPH CIORCIARI, COLIN CARBIS UND DAVID LILEY Zusammenfassung: Diese Studie untersuchte hypnosebezogene Veränderungen der elektroenzephalographischen (EEG) Kohärenz und Leistungsspektra an einer Stichprobe von gering und hoch hypnotisierbaren Teilnehmern (Stanford Skala). Hypnose wurde mittels eines VR-Hypnose Induktionssystems eingeleitet. In dieser Studie wurde das EEG von 17 Teilnehmern (Mittleres Alter 21.35, Standardabweichung 1.58) unter Einbeziehung ihrer Hypnotisierbarkeitswerte verglichen. Die EEG-Aufzeichungen aus einer 2 Minuten andauernden Ruhephase (Augen geschlossen) wurden mit einem hypnotisierten Zustand verglichen. Dieses neue Induktionssystem konnte EEG Befunde aus der Literatur replizieren. Signifikante Interaktionen wurden für die Beta-Kohärenz beobachtet. Die Gruppe hochsuggestibler Teilnehmer (n = 7) wies eine Reduktion der Kohärenz auf, wohingegen die Geringsuggestiblen (n = 10) mit einem Anstieg zwischen medial frontalen und linken lateral-präfrontalen Sensoren reagierten. Methodologische und effizienzbezogene Themen werden besprochen. Normen für die Koreanische Version der Harvard Group Scale of Hypnotic Susceptibility, Form A YOUNG DON PYUN UND YUN JOO KIM Zusammenfassung: Eine koreanische Version der Harvard Group Scale of Hypnotic Susceptibility, Form A (HGSHS:K) wurde übersetzt und an einer Normstichprobe geeicht. Insgesamt nahmen 271 Teilnehmer (175 Männer, 96 Frauen) an der Studie teil. Vergleiche zwischen der koreanischen Stichprobe und zuvor berichteten internationalen Stichproben werden berichtet. Insgesamt stimmen die Daten der koreanischen Stichprobe auf der HGSHS:K (Mittelwerte, Standardabweichungen) gut überein mit internationalen Vergleichsstichproben. Allerdings war die Erfolgsquote des Halluzinationsitems der HGSHS:A signifikant verschieden von den amerikanischen Stichprobe. Frauen wiesen insgesamt höhere Werte auf als Männer.
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