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The International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis Volume 57, Number 3 - July 2009 - German Effekte von Selbsthypnose-und EMG-Biofeedback-Entspannungstraining bei chronischem Schmerz bei Patienten mit Rückenmarksverletzungen Mark P. Jensen, Joseph Barber, Joan M. Romano, Marisol A. Hanley, Katherine A. Raichle, Ivan R. Molton, Joyce M. Engel, Travis L. Osborne, Brenda L. Stoelb, Diana D. Cardenas und David R. Patterson Zusammenfassung: 37 Erwachsene mit Rückenmarksverletzungen und chronischem Schmerz wurden zufällig eingeteilt, um entweder 10 Sitzungen Selbsthypnose-Training (HYP) oder EMG Biofeedback-Entspannungstraining zur Schmerzkontrolle zu erhalten. Teilnehmer in beiden Bedinungen berichteten substantielle, aber vergleichbare Rückgänge in der Schmerzintensität im vorher-nachher-Vergleich. Allerdings berichteten die Teilnehmer in derHYP-Bedingung, nicht aber die Teilnehmer der BIO -Bedingung, statistisch signifikante Rückgänge in der durchschnittlichen, täglichen Menge an Schmerz. Diese vorher-nachher-Reduktionen blieben beim 3-Monats-Follow-Up erhalten. Teilnehmer in der HYP Bedingung, nicht aber die aus der BIO-Bedingung, berichteten darüberhinaus über erhöhte Kontrolle über die Schmerzen, diese Veränderung blieb aber nicht über 3 Monate hinweg statistisch signifikant. Die experimentelle Manipulation von "Vorleben"-Erinnerungen unter Hypnose YOUNG DON PYUN UND YUN JOO KIM Zusammenfassung: Zur Untersuchung von Vorleben-Erinnerungen unter Hypnose wurden 64 normale Erwachsene (21 - 23 Jahre) mithilfe der koreanischen Version der Harvard Group Scale of Hypnotic Susceptibility (HGSHS:K) und einer Skala zur Bestimmung des "Glauben an ein Vorleben" ausgewählt. Alle empfingen dreimal Suggestionen zur Regression in ein "früheres Leben". Der Zusammenhang zwischenHGSHS :K-Werten und der Erzeugung von Erinnerungen an Vorleben war statistisch signifikant, wohingegen kein Zusammenhang zu den Werten auf der Skala "Glauben an ein Vorleben" festgestellt wurde. Der Prozentsatz der Teilnehmer die auf die Vorleben-Regression ansprachen nahm mit steigender Hypnosefähigkeit zu. Inhaltsanalyse zeigte, dass der kulturelle Hintergrund sowie religiöse Konzepte die Erzeugung von Erinnerungen beeinflussten. Vorlebens-Identitäten als Tiere wurden in dieser Studie berichtet, was im Gegensatz zu den Ergebnissen einer kanadischen Studie steht, wo alle Identitäten menschlicher Natur waren. Hypnotherapie bei funktionellen Störungen des Gastrointestinalsystems: Eine Übersicht. Vivien Miller und Peter J. Whorwell Zusamenfassung: Patienten mit funktionellen Störungen des Gastrointestinalsystems, z.B. colon irritabile, funktioneller Dyspepsie und nicht-herzbedingten Brustschmerzen leiden an einer Reihe schwerwiegender Symptome, die die Lebensqualität stark beeinträchtigen können. Diese Störungen sind traditionell schwer behandelbar, viele Patienten sprechen kaum auf viele konventionell Behandlungen an. Aus diesem Grund wurden die möglichen Vorteile vonHypnotherapie untersucht und die Befunde zeigen, dass dieser Ansatz nicht nur die Symptome bessert sondern auch viele angenommene psychologische und physiologische Defizite, die bei dieser Erkrankung auftreten, in Richtung Normalzustand zu verschieben vermag. Diese Beobachtungen legen nahe, dass dieseBehandlungsform ein beträchtliches Potential bei der Behandlung von funktionellen Störungen des Gastrointestinalsystems hat und in die medizinische Versorgung der Patienten aufgenommen werden sollte. Eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz von Selbsthypnose bei Depression im Rahmen der medizinischen Grundversorgung Alastair Dobbin, Margaret Maxwell und Robert Elton Zusammenfassung: Diese Untersuchung überprüfte die Effektivität einer Selbsthypnose-Behandlung im Rahmen der medizinischen Grundversorgung in Edinburgh (UK). Dabei kam ein "partially randomized preference" (PRP) Design zum Einsatz und die Ergebnisse wurden in Bezug gesetzt zu Untersuchungen von kognitiver Verhaltenstherapie und Beratung. Patienten, die ihren Hausarzt wegen Depression aufsuchten bekamen eine zufällige Behandlung oder einepräferenzbasiert ausgewählte Behandlung von Selbsthypnose oder antidepressiver Medikation angeboten. Zur Evaluation wurden das Beck Depression Inventory, die Brief Symptom Inventory und der SF36 eingesetzt. Von den 58 rekrutierten Patienten wählten 50 Selbsthypnose, 4 die Antidepressive, und 4 wurden zufällig zugeordnet. Die Präferenzgruppen wiesen vergleichbare demographische Charakteristika, Baseline-Messwerte und Ergebnisse auf. Diese Machbarkeitsstudie zeigt die Möglichkeiten zum Einsatz von Selbsthypnose in der medizinischen Grundversorgung auf. Das PRP-Design erscheint als geeigneter Ansatz für die medizinische Grundversorgung, wo oftmals Probleme bei Rekrutierung oder Kompleanz berichtet werden.
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