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The International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis Volume 50, Number 3 - July 2002 - German
Hypnotische Reagibilität aus einer Entwicklungsperspektive: auf junge Kinder bezogene Erkenntnisse Brian Vandenberg Zusammenfassung: Es lässt sich nachweisen, dass sich die hypnotische Reagibilität bei Kindern unter 8 Jahren signifikant von der älterer Kinder und Erwachsener unterscheidet. Die plötzliche Zunahme von hypnotischer Reagibilität, die um das achte Lebensjahr einsetzt, unterschiedliche Muster der Item-Schwierigkeit für jüngere Kinder, spezielle Probleme mit Items von hypnotischen Träumen und Items der Altersregression, die mangelnde konzeptuelle Unterscheidung von Willensentschluss (volition) und automatischem Handeln (nonvolition) sprechen für eine grundsätzliche Diskontinuität zwischen jüngeren Kindern und Erwachsenen in Bezug auf Reagibilität. Diese Unterschiede sind das Ergebnis der grundlegenden, für die frühe Kindheit charakteristischen Entwicklungsprozesse, einschließlich Einschränkungen der ausführenden kognitiven Funktionen, offensichtlicherer Formen der Involviertheit, und Vertrauen auf die Autorität anderer für Leitung, Regulierung und Unterstützung. Die kennzeichnenden Merkmale der hypnotischen Reagibilität jüngerer Kinder bieten die Gelegenheit zu einer Neubetrachtung der Hypnose in einem Entwicklungszusammenhang. Die Big-Five Persönlichkeitsmerkmale und Hypnose-Suggestibilität Benita K. Nordenstrom, James R. Council und Brian P. Meier Zusammenfassung: Ein neuerer Ansatz in der Persönlichkeitsforschung geht davon aus, dass die wesentlichen Persönlichkeitsmerkmale von 5 Grundfaktoren abgedeckt werden: Offenheit/Intellekt, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus, Verträglichkeit und Extraversion. Die vorliegende Studie verwendete das 5-Faktoren-Inventar zur Überprüfung der Hypothese, dass einer oder mehrere der 5 Faktoren die Grundlage von Hypnose-Suggestibilität bilden. Es konnten keine bedeutungsvollen Beziehungen zwischen Hypnose-Suggestibilität und einem der 5 Faktoren festgestellt werden. Suggestibilität und negatives Priming: Zwei Replikationsstudien Daniel David und Richard J. Brown Zusammenfassung: Aufgrund von Forschungsergebnissen wird angedeutet, dass kognitive Hemmung eine wichtige Komponente von Suggestibilität sein könnte. In zwei Studien wurde die Beziehung zwischen verschiedenen Aspekten der Suggestibilität und individuellen Unterschieden der kognitiven Hemmung untersucht. Die erste Studie fand signifikante positive Korrelationen zwischen negativem Priming, Hypnose-Suggestibilität und kreativer Imagination; eine signifikante negative Korrelation wurde zwischen negativem Priming und interrogativer Suggestibilität festgestellt, wodurch die unterscheidende Validität der Untersuchungsergebnisse bestätigt wird. Die zweite Studie replizierte die Korrelation zwischen negativem Priming und Hypnose-Suggestibilität unter Verwendung eines anderen Messverfahrens der Suggestibilität, das subjektive Erfahrung, hypnotische Unfreiwilligkeit, und objektive Reaktionen auf Suggestionen bewertete. Diese Studien unterstützen die Annahme, dass kognitive Hemmung eine wichtige Komponente der hypnotischen Reagibilität oder anderer Formen von Suggestibilität sein könnte. Automatische Reaktion auf kognitiven und emotionalen Stress bei niedrig-, mittel- und hochsuggestiblen gesunden Probanden. Überprüfung von Vorhersagen aus dem High Risk Model of Threat Perception Michael M. Jørgensen und Robert Zachariae Zusammenfassung: Diese Studie überprüfte von Wickramasekera's High Risk Model of Threat Perception (HRMTP) abgeleitete Hypothesen durch einen Vergleich autonomer und affektiver Reaktionen auf eine kognitive und emotionale Stressaufgabe bei hoch-, mittel- und niedrigsuggestiblen Probanden. Hautleitfähigkeit (EDA) wurde als Maß der Sympathikus-Aktivität genommen, und die Hochfrequenzkomponente (HF) in der Spektral-Darstellung der Variabilität der Herzfrequenz wurde als Maß der Parasympathikus-Aktivität genommen. Nach beiden Aufgaben zeigten Hochsuggestible größere EDA an der Baseline und eine längere EDA Abstiegsphase als die Mittel- und Niedrigsuggestiblen. Während der emotionalen Stressaufgabe reagierten Mittelsuggestible mit größeren Abnahmen in normalisierter HF Power als die hoch- und niedrigsuggestiblen Probanden. Die Ergebnisse deuten Folgendes an: bei Hochsuggestiblen ist die EDA Variabilität verringert, und HF Power ist ein möglicher Indikator autonomer Dysregulierung bei Niedrig- und Hochsuggestiblen im Vergleich zu Mittelsuggestiblen. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf Vorhersagen, die auf dem HRMTP basieren, diskutiert.
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