2017 - Volume 65

April
January

2016 - Volume 64

October
July
April
January

2015 - Volume 63

October
July
April
January
Home arrow Archives Index arrow January 2001 arrow January 2001 - German
January 2001 - German PDF Print E-mail


The International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis
Volume 49, Number 1 - January 2001 - German

 

Anxiolytische und metabolische Befunde bei Hypnose, autogener Entspannung und Ausruhebedingung.
Ann Wertz Garvin, Malani R. Trine, und William P. Morgan

Zusammenfassung: Die vorliegende Studie untersucht den Einfluss von Hypnose, autogener Entspannung und stillem Ausruhen (quiet rest) auf ausgewŠhlte affektive ZustŠnde und Metabolismus. Der Einfluss der Kšrperstellung (sitzend bzw. in RŸckenlage) auf die gemessenen Befunde wurde ebenfalls untersucht. Bei stŠndiger Messung der Sauerstoffaufnahme wurden Angst, Spannung und allgemeine Stimmung jeweils vor bzw. 30 Minuten nach der Behandlung beurteilt. State-Angst, Spannung und ein allgemeines Stimmungsma§ waren nach jeder Intervention signifikant reduziert, aber - abgesehen von kleinen, vorŸbergehenden VerŠnderungen wŠhrend der kšrperlichen Herausforderungen unter Hypnosebedingung - Šnderte sich die Sauerstoffaufnahme nicht. Schlussfolgerung: Eine routinemŠ§ige Hypnoseinduktion bei gesunden Individuen hat eine Reduktion der state-Angst und eine Stimmungsverbesserung zur Folge, die der Wirkung entspricht, die durch autogene Entspannung und Ausruhen hervorgerufen wird. Diese Wirkung findet sich sowohl bei sitzender Kšrperhaltung als auch in RŸckenlage.

 

Subjektive (phŠnomenologische) Erfahrungen im Zusammenhang mit Hypnose-SuggestibilitŠt
Katalin Varga, Emese J—zsa, ƒva I. B‡nyai, Anna C. Gšsi-Greguss und V. Krishna Kumar

Zusammenfassung: 104 ungarische Vpn. erhielten im Anschluss an eine ungarische †bersetzung der Stanford Hypnotic Susceptibility Scale, Form C (SHSS:C) die ungarische †bersetzung des Phenomenology of Consciousness Inventory (PCI). Etwa eine Woche bis 2 Monate vor der SHSS:C war bei den Vpn. bereits die Harvard Group Scale of Hypnotic Susceptibility, Form A (HGSHS:A) angewendet worden. Das Muster der Korrelationen zwischen SuggestibilitŠt (gemessen mit HGSHS:A und SHSS:C) und den 5 Faktoren von PCI stimmte weitgehend mit dem einer vorausgehenden Studie Ÿberein, in der die entsprechenden englischen Versionen bei Vpn. in den Vereinigten Staaten angewendet wurden. Die Werte von SHSS:C und HGSHS:A zeigten eine signifikante Korrelation mit den folgenden PCI-Faktoren: dissociated control, positive affect, und attention to internal process. Weiterhin bestand, wie schon in vorausgehenden Untersuchungen, eine signifikante Korrelation zwischen SHSS:C-Werten und dem visual-imagery-Faktor.

 

Besteht eine Korrelation zwischen der FŠhigkeit zu negativem Priming und Hypnotisierbarkeit? Eine vorlŠufige Untersuchung
Daniel David, Brenda King, und Jeffrey Borckardt

Zusammenfassung: Hypnotisierbarkeit ist mšglicherweise abhŠngig von der FŠhigkeit, irrelevante Reize, die mit gegenwŠrtigen Zielen inkompatible Reaktionen hervorrufen, zu hemmen (bzw. von der Reiz-Reaktions-Zuordnung von irrelevanten/stšrenden Stimuli), um aufgaben-relevante Informationen aktiv aufrechtzuerhalten. In einem einfachen Korrelationsdesign wurde der Zusammenhang zwischen kognitiver Inhibition (negatives Priming) und Hypnotisierbarkeit untersucht. Es wurde eine statistisch signifikante Korrelation zwischen dem Ausma§ des negativen Priming (gemessen als Latenzzeit) und Hypnotisierbarkeit festgestellt (r = .491). Die Ergebnisse werden in Bezug auf die Grenzen dieser vorlŠufigen Untersuchung und Implikationen fŸr zukŸnftige Forschung diskutiert.

 

Hypnosetherapie bei Phantomschmerzen und deren Evaluation mit PET
Gunnar RosЋn, Frode Willoch, Peter Bartenstein, Niels Berner und Sigmund R¿sj¿

Zusammenfassung: In einer Pilotstudie von 2 an Phantomschmerz leidenden Patienten wurden Hypnose-Suggestionen zur Modifizierung und Kontrolle des Phantomschmerzes angewendet. Mit Positronen-Emissionstomographie wurden die zugrundeliegenden Bahnen und Regionen erfa§t, die an der Verarbeitung von Phantomempfinden und -schmerz beteiligt sind. In einem halbstrukturierten Fragebogen wurden die subjektiven Schmerzempfindungen der Patienten berichtet. PET-Befunde wiesen AktivitŠt in Regionen nach, in denen bekannterma§en die sensomotorische Verarbeitung stattfindet. Die berichteten subjektiven Empfindungen von Phantomschmerz und -bewegung entsprachen den vorhergesagten Mustern der GehirnaktivitŠt. Diese Untersuchung trŠgt dazu bei, Korrelate des Phantomempfindens, einschlie§lich Phantomschmerz, im zentralen Nervensystem klarzustellen. Au§erdem wird angedeutet, dass Hypnose in Behandlungsprotokolle von Phantomschmerz einbezogen werden kann.

 

Hypnose bei Lumbalpunktion: Hilfestellung zur SchmerzbewŠltigung bei Patienten mit Demenz
Eric P. Simon und Monique M. Canonico

Zusammenfassung: Lumbalpunktionen sind oft von gro§er Wichtigkeit bei der medizinischen Betreuung von Patienten mit Verdacht auf organische Pathologie; jedoch sto§en sie im allgemeinen auf eine derartige, durch Schmerzerwartung bedingte Ablehnung, dass das medizinische Risiko deutlich zu- und der Rapport mit den Patienten deutlich abnimmt. Dadurch wird der medizinische Erfolg noch weiter gefŠhrdet. Zwar ist die Anwendung von Lumbalpunktion bei Kinderpatienten fest etabliert, jedoch gibt es keine Literatur zu erwachsenen Patienten. Dementsprechend existiert gegenwŠrtig - wahrscheinlich wegen der durch Aufmerksamkeits- und Konzentrationsdefizite gesetzten Grenzen- keine Forschung zur Anwendung von Hypnose bei Patienten mit Demenz. Unter BerŸcksichtigung dieser Faktoren wird bei einem erwachsenen Demenz-Patienten mit einer Nadelphobie eine Methode beschrieben, die Hypnose in das Lumbalpunktionsverfahren einbezieht.

 
trymax курсы английского языка в москве